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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 1.233 mal aufgerufen
 ALLGEMEIN
amra Offline



Beiträge: 156

07.05.2009 15:18
Familie antworten

Hallo und Salam!
bin hier neu und habe eine Frage bzw hätte gern Eure Meinung! Mir erscheint es häufig so, dass der nordafrikanische Ehemann (im allgemeinen) seine Eltern und Verwandten einen höheren Stellenwert beimisst als seine eigenen Kinder und Ehefrau.Insbesondere dann, wenn er der älteste Sohn ist.Woran liegt es und wie kann man den Ehemann für die Belange der Familie (Frau un Kind)sensibilisieren? Oder ist es eher ein Einzelfall? Auf Antworten und Anregungen würde ich mich freuen!

Gruß Amra

medo Offline




Beiträge: 19

07.05.2009 20:22
#2 RE: Familie antworten
Salam Amra und Hallo auch ^^

Hmmmm , naja ... das hört fast so an als ob du von einer seltenen Tierart sprichst loooool :D ( "nordafrikanische Ehemann" :D ... hörst sich fast so an wie "nordafrikanische Nielpferd" oder sowas ^^ ... )

Naja, Spaß bei Seite, Ernst komm her , wie unser Prof. immer so schön sagt ...

Erstmal Herzlich Willkommen im Forum hier!!! :) ... Schön, dass du auch hierher gefunden hast, denn die verlassenen Oase hier braucht echt mehr aktive Leute ^^ ... Also immer wenn du eine Frage oder eine Meinung oder ein Kritik oder irgendwas diskutieren möchstest, dann sei willkommen hier und feel like at home ;) ...


Zu deiner Fesstellung kann ich relativ nicht so viel sagen, da ich noch nicht in die Situation gekommen bin ^^ ... Aaaaaaaaaaber im allgemeinen denke ich ist es so, dass allgemein die Menschen in der arabischen Welt mehr mit Ihrer Familie ( sprich Eltern + Verwandte ) im engen Kontakt bleiben... Sei es Männer oder Frauen. Dass deswegen aber die eigene Familie ( sprich Ehefrau und Kinder ) vernachlässigt werden darf keines Falls eintreten... Denn man hat auch eine Verantwortung gegenüber seiner Frau und Kinder genau wie zu seinen Eltern, die man "ehren" soll. Also es muss so ein Zwischenweg geben ( Kompromiss ) zwischen eigene Familie und Eltern+Verwandte . Das ist sogar in unseren Glauben so festgelegt. Verantwortung und Gerechtigkeit sind ganz wichtig... deshalb muss man da schon aufpassen, dass man keinen vernachlässigt...

Es kommt auch immer auf die Situation an .... Nicht zu vergessen ....


Wie man das am besten sensibilisieren könnte ??? hmmmm Ich denke mit einem vernünftigen Gespräch am besten ^^ ... mit festen Beweisen am besten, dass man da auch gut steht ... und vorallem die Folgen deutlich machen ... z.B. dass somit die gute Beziehung zur Ehefrau und zu den eigenen Kindern immer mehr schwinden könnte .... Ooooder man könnte auch mehr zusammen unternehmen in der Freizeit... Planen, dass man eine bestimmte Zeit miteinander verbringt und so ...

Ob es ein Einzelfall ist, naja ... das könnte ich auch nicht beantworten ... Aber manschmal denke ich ist man sooo zusammenmiteinander "verbunden", dass man die Wichtigkeit gar nicht mehr sieht und man denkt, dass es für immer so ist und man denkt, dass die Person mit der man verbunden ist auch so denkt ... ^^ ( ich hoffe ich drück mich nicht zu verwirrend aus ... ) . Naja und wenn man so denkt, dann vernachlässigt man schon mansches ohne es vielleicht mit Absicht machen zu wollen ... Ich glaube dieses Phänomän ist voallem bei Männer zu sehen , weil sie eher die kälteren sind, was Gefühle und Nachdenken angeht ^^ ....

Naja .. ich hoffe ich habe das Thema und deine Fragen nicht verfehlt :) ...

Grüße und Salam

Egal was passiert, man sollte immer "Gott sei Dank" sagen, denn es hätte schlimmer kommen können ;)

waharania Offline




Beiträge: 672

08.05.2009 07:46
#3 RE: Familie antworten

hallo amra,
zuerst herzlich willkommen in der oase. es tut sich doch was hier!

was nun deine frage angeht, kann ich mich eigentlich nur medo anschließen. wenn du dich vernachlässigt fühlst, solltest du unbedingt das gespräch suchen, damit das verhältnis der aufmerksamkeit zwischen frau und kindern und eltern/verwandten "gerechter" wird.
leben die eltern "des nordafrikanischen ehemannes" in nordafrika? dann kann es ja auch sein, dass mann denkt, die frau ist ja immer da, aber meine eltern nicht. ich habe nicht die direkte kontrolle, ob es ihnen auch wirklich gut geht, ich muss mich besonders kümmern.
ich hoffe, das hilft dir weiter.

LG

Grit

Was immer passiert, tue immer so, als wäre es genau deine Absicht gewesen.
Paul Dickson

amra Offline



Beiträge: 156

08.05.2009 12:28
#4 RE: Familie antworten

Hallo und Salam!
Vielen Dank für die Anregungen! Das Thema war keineswegs verfehlt medo. Viele Dinge, die Du angesprochen hast, habe ich schon versucht. Ich denke, dass das mit der Gewohnheit zutreffend ist. Mal sehen, was man dagegen tun kann!
Die Eltern und die meisten Verwandte leben in Marokko (das Herkunftsland der seltsamen Spezies). Sowohl die Eltern als auch die Schwester werden von ihm finanziert. Die anderen Geschwister beteiligen sich aber nicht daran. Grundsätzlich finde ich Unterstützung sehr ehrenhaft. Aber alles hat seine Grenzen!!?
Gruß amra

waharania Offline




Beiträge: 672

08.05.2009 12:51
#5 RE: Familie antworten

hallo amra,
die unterstützung ist legitim und hilft der familie bestimmt sehr.
allerdings sollen auch andere "immigré" die eltern unterstützen.
man kann nicht von euch verlangen, dass ihr verzicht übt, damit
die anderen es sich gut gehen lassen.

LG

Grit

Was immer passiert, tue immer so, als wäre es genau deine Absicht gewesen.
Paul Dickson

Kabyle Offline



Beiträge: 451

07.06.2009 19:17
#6 RE: Familie antworten

Hallo,

Beitrag aus der Zeitung "L´Expression" vom letzten Donnerstag. Maschinelle Übersetzung ( mit einigen Korrekturversuchen).

Die Familie und die Wertekrise

Die Familie macht heute eine Krise durch, die Folgen könnten heftig für die Gesellschaft werden.

Sind wir uns dessen bewusst? Die Gesellschaft ist krank, die fehlende Kompetenz für das Management und die Mobilisierung sind spürbar. Korruption, Gewalt, Werteverlust und das Selbstmörderische dominieren. Dies führt zu psychiatrischen Erkrankungen. In der arabischen Welt, wo man sich an Traditionen und Familie hält, wo sich die Einzigartigkeit der Werte behauptet, herrscht ein Durcheinander. Vieles wird, wie nie zuvor in Frage gestellt.
Die Reden sind widersprüchlich, es gibt diejenigen, die vom westlichen Fernsehen für die Nachsicht und die Lust um jeden Preis werben und die Anderen vom orientalischen Fernsehen, die für das Archaische und Verschlossene plädieren. Das Ganze spielt sich in einem kulturellen Vakuum ab, begleitet von der Unfähigkeit eines politischen Systems und seiner Orientierungslosigkeit. Die vernünftige und weise Mitte hat man aus den Augen verloren. Die muslimische Familie entgeht nicht das „In Frage stellen“ ihrer Grundlagen, die sie seit Jahrhunderten prägen. Es geht hier nicht um einfache Veränderungen, sondern in der Veränderung der Grundlagen der monotheistischen, abrahamischen Kultur und damit der muslimische Familie, die sich um fünf Anhaltspunkte der ethischen und sozialen Verantwortung drehen: 1 - Die Unterscheidung zwischen dem legalen und Illegalen. 2 - Die Anerkennung der Autorität und der Werteskala. 3 - Die Beherrschung der Instinkte.
4 - Der Erwerb der (Mutter)-sprache und -kultur. 5 - Der Bedeutung des Gemeinsinns
Heute, angesichts der Zivilisationskrise und ihr Unbehagen, angesichts der Veränderungen, die den Glauben oder Unglauben in seinem Inhalt und traditionellen Werten betreffen, wo der Vater und die Mutter eine symbolische ergänzende Rolle besaßen, ist das Thema der Auseinandersetzung mit der Realität komplexer. Wohin geht die Familie? Die Krise des Fortschritts, die Kluft zwischen Tradition und Moderne, die Strenge und die Lockerung von sozialen Bindungen, zeigen, dass Politik und Kultur mit unvorhersehbaren Folgen für die Familie konfrontiert sind. Muss man vorsichtig und mutig bleiben, um vorhersehen zu können und versuchen die Gewalt und das Durcheinander im Griff zu kriegen.

Der Mittelweg

Das Wissen (die Wissenschaft) kann angesichts der heutigen schweren Gesellschaftskrise nicht gleichgültig bleiben. D.h. geprägt durch eine unkontrollierte Infragestellung und das Elend, verursacht durch eine heftige Gewalt und Belastung und durch die Verschlossenheit der von innen verriegelten Gesellschaften und durch ein globales System, das von der unmenschlichen wirtschaftlichen Notwendigkeit dominiert wird. Die islamische Ethik behauptet, sie kann einem Kind, einem Jugendlichen, einem Erwachsenen aus der Familie, der seinen Platz in der Welt sucht, eine besondere und ausgewogene Antwort auf die Existenz geben. Der Religion behauptet, sie bietet die Möglichkeit, den ausgewogenen Weg zwischen der Autonomie des Einzelnen und dem gemeinsamen Familien- und sozialen Leben an. Die Familie im Islam habe die Aufgabe, die Isolation zu vermeiden. Für die geistige Kultur handelt es sich um einen Mittelweg, ein andere als derjenige, der jede Autorität ablehnt. Sie sollte einen Sinn und Verantwortung geben. Förderung und Schutz der Familie, in dieser Logik, ist der gemeinsame Nenner, ein Weg fruchtbarer Bindung, gegenseitiger Unterstützung, der starken sozialen Beziehungen, des Aufrufs zum Widerstand. Die muslimische Familie wird als diejenige betrachtet, die eine Form der Menschlichkeit ermöglicht. Die Familie ermöglicht eine Ethik und eine Kultur, die das Thema Bindung und den Wunsch nach geteiltem Wissen behandelt.
Die Religion begründet die Verpflichtungen des sozialen Lebens mit den Familienangehörigen, damit die Menschen sich von der Illusionen der Allmacht und der Leugnung des Anderen entfernen. Um Egoismus zu meiden, benötigt man die Hilfe eines Dritten, dritte Charakter, der ''Vater'', die das Gesetz der menschlichen Gesellschaft vertritt. Ohne die Familie und die Achtung ihrer verstandenen Werte, die durch die Religion, die Vernunft und den gesunden Menschenverstand vermittelt werden, ist das Erlernen der Geselligkeit schwierig, und noch schwieriger, gegen die Brüche und Ausschweifungen, die von den Auswüchsen des „Marktwerts“ der Moderne, die den Egoismus begünstigt, zu widerstehen. Nichts ist im Voraus gegeben und das Handeln des anständigen Menschen sollte versuchen, die Spannungen, Gewalttriebe und Egoismus zu beherrschen.
Warum erleben wir heute eine solche Verschlechterung der traditionellen Formen der Familie, in einem solchen Ausmaß von Gewalt, Störungen, Perversionen, Überschreitung, Neurosen? Die Störung oder „In Frage stellen“, der Werteverlust scheinen alle Bereiche zu betreffen: Scheidung, häusliche Gewalt, Jugendgewalt, Aggression, keine Ethik in der Beziehung, Schwächung der Solidarität und der Verantwortung der Bürger, Egozentrismus, Narzissmus, Lebensstil gerecht zu werden, Kurzsichtigkeit (…) zeigen, dass „das Gesetz“ in vielen Fällen nicht verinnerlicht wurde. Man sieht die Einsamkeit in dem „jeder für sich“ der Isolation, Depression und Entgleisungen, die schwierig zu ertragen sind. Eine muslimische Familie ist diejenige, die am stärksten gegen das „In Frage stellen“ widersteht, aber die Grundlagen fangen an, zu bröckeln. Wenn eine kollektive Anstrengung nicht geführt wird, um die Wege der Extreme zu meiden, lauert die Unsicherheit. Die mangelnde Kommunikation und Unklarheiten (..), verstärkt durch die Reaktionen der Extremisten. Auf der einen Seite die unkontrollierte Emanzipation, auf der anderen Seite die Verschlossenheit und Rückzug stellen den Verstand in Frage. Der „Mittellinie“ der muslimischen Familie ist schwächer geworden. In der ganzen Welt, quer durch die Heterogenität der Gesellschaften, drei Phänomene untergraben die Grundlagen der heutigen Menschheit und rufen Gewalt, psychischen Störungen und gravierende Abweichungen hervor: auf dem Gebiete der Religion, der Bruch zwischen den geistigen Werte und der sozialen Ordnung, und als Folge der Rückzug, der der Religion eine Rolle von Zuflucht und Repression gibt. Im Bereich der Politik der Rückgang des Rechts und der Möglichkeit als „verantwortungsbewusst“ zu bestehen.
Im Bereich der Werte geht es um die Herrschaft der Marktlogik und ihren unmenschlichen Elemente.
Die islamische Gesellschaft, auf der Grundlage der Familie, widersteht noch den destabilisierenden Faktoren, aber ohne tragendes politisches mobilisierendes System, insbesondere im Bereich Bildung und Kultur. (…), So, wird nun die Familie von externen und internen Elementen destabilisiert. Praktiker befassen sich mit drei Modellen der Familie.
Das Eine, nenne ich die Schließung, die den Dialog verweigert, sogar gegen die moderne Medizin und wissenschaftlichen Therapien und als nicht kooperierend angesehen, auch wenn sie einige Versuche unternimmt, die andere nenne ich die Auflösung, sodass der „Patient“ den staatlichen Institutionen abgegeben wird , wie es die Bürger in den sogenannten entwickelten Gesellschaften tun, und verachten die traditionelle e Pflege.
Und schließlich das dritte Modell, der Median, das wir bewahren sollten, wo die Begleitung der Familie nach der Logik der Solidarität, der Beteiligung, der moralischen Unterstützung stattfindet.
Nach der Religion und dem Verstand, die Verwechslung zwischen dem legalen und Illegalen und die Heftigkeit der Gewalttriebe wird durch den Vater (das Gesetz des Staates ..) reguliert, um das Kind (der Erwachsenen) nicht einer anarchischen chaotischen Abweichung (der ungezügelten Triebe) auszusetzen. Unter der Voraussetzung, dass er (oder die Gesellschaft, die er vertritt) tatsächlich ein gerechtes ausgeglichenes Recht trägt, (…). Die islamische Religion zielt darauf ab, den Extremismus zu meiden, „zu viel“ Hölle zwischen zu viel Präsenz und Abwesenheit der Familie.
Zu viele Interferenzen, Einmischung, Gesetze, Verbote, Vormundschaft, Gefangenschaft in der Familie, bringen die Menschen aus dem Gleichgewicht, aber auch zu viele Abwesenheiten, Orientierungslosigkeit, keine Grenzen, und Abwesenheit der Werte und Solidarität. Immer mehr stellt man fest, dass die beiden Modelle von „zu viel“, der „Überschuss“ in eine Richtung oder in einer andere dominieren, sie scheinen heute, ihre Marke und Einfluss durchzusetzen. Während die Familie in Algerien früher sich an der Mittellinie bewegte. Der Islam erklärt, dass die Welt der Ungleichheit, der sozialen und psychischen Krankheiten aus zu viel Fusion oder zu viel Trennung in der Familie und der Gesellschaft entsteht. In beiden Fällen, ist der Mensch abhängig vom Anderen. Er ist Objekt und nicht Subjekt.
Die algerische Gesellschaft und damit die Familie, vor allem, nach 132 kolonialer Gewalt, 40 Jahre einheitliches politisches System und fast 20 Jahren blinde Gewalt im Kontext der globalen destabilisierende Faktoren, ist heute geschwächt, krank, zumindest rekonvaleszent. Allerdings verfügt sie über Energie, Reichtum, aufgrund ihrer Widerstandskultur, um sich neu aufzubauen. Es ist eine kollektive Verantwortung. Sie wartet auf ein Kultur- und Bildungsprojekt, das Hoffnung, Mobilisierung, Aufmerksamkeit, Solidarität und die Kompetenz begünstigt, und ermöglicht es jedem, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Abwesenheit des Staates, Zufluchtsreligion oder Ablehnung der Religion, Unabhängigkeit gegen die „Lebensgemeinschaft“ verursachen die erheblichen Störungen, die wir kennen.

Kollektive Verantwortung

Bei fehlender aufgeklärten Politik und Kultur ist die regulierende väterliche Funktion nicht verstanden und angewendet, oder zumindest falsch reguliert, als ob die Menschen heute, -wie diese Kinder, die Grenzen überschreiten, damit man sie bremst-, sich aufgeben würden. (…)
Jugendliche, die sich den Exzessen widmen, bieten sie oft zu sehen, in der Hoffnung, eine Reaktion auszulösen, sie erwarten heimlich eine Antwort, eine Regulierung durch eine höhere „Instanz“. Die Menschen von heute überschreiten mehr Grenzen, in einer wildere Art und Weise als in der Vergangenheit und sinken in den Exzessen. Als Lösung, instinktiv, fordern die Bürger mehr Eingriffe des Staates oder eine Illusorische Rückkehr zur Tradition. Der Staat scheint im Einzelfall antworten zu können, erst wenn ein Problem kommt und die sichere Beherrschung der „Marktwerte“ macht jede Idee von Moral illusorisch. Die Familie wird als "wichtigster Bereich des Lebens" angesehen. Aktuelle Fragen drehen sich hauptsächlich um die Vermittlung von Werten, die Elternschaft, die Bildung und familiäre Bindungen. Die Krise drückt sich durch die familiäre Auflösung und den Verlust der Autorität innerhalb der Familie aus. Die Familie hat sich als Folge der wirtschaftlichen Probleme und der Entwicklung der Werte unter der liberalen unmenschlichen Marktlogik verändert. Die westlichen und orientalischen Medien spielen dabei eine entscheidende Rolle, während unsere Medien „steril“ bleiben.
Die Familie macht heute eine Krise durch, deren Kosten hoch für die Gesellschaft sein könnte. Der Zusammenbruch der Familienwerte und die Orientierungslosigkeit der Kinder sind signifikant. In diesem Kontext der wilden Moderne, sind die Kinder mit " narzisstischem Ich" konfrontiert. Es herrschen Konkurrenz und Egoismus. Die prekäre wirtschaftliche und soziale Lage verschärft die Destabilisierung und verursacht Konflikte. Der Entwurf einer gerechten Gesellschaft besteht darin, Menschen die Kontrolle über ihr Leben und ihre Gesellschaft zurückzugeben (….) Der Grundsatz der Mitte muss die Gesellschaft führen. (….)

Professor für internationale Beziehungen http://www.mustapha-cherif.net
Mustapha Cherif (*)

L´Expression

Gruß und Salam


waharania Offline




Beiträge: 672

08.06.2009 08:35
#7 RE: Familie antworten

guter, aber sehr bedrückender artikel.

LG

Grit

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