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Dieses Thema hat 6 Antworten
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 ALLGEMEIN
asterix13 Offline



Beiträge: 4

02.11.2013 11:51
ALGERIE - BURKINA FASSO in München antworten

Hallo liebe Algerier,

machen wir einen Fussbal Abend am 18.November irgendwo in München?

Bavarois Offline




Beiträge: 804

16.11.2013 21:14
#2 RE: ALGERIE - BURKINA FASSO in München antworten

Belkalem: "Brasilien ist nicht weit weg"

"Ich treffe meine Entscheidungen oft zugunsten der Nationalmannschaft", sagt Essaïd Belkalem am Mikrofon von FIFA.com. "Die algerischen Fans zählen auf uns und wir versuchen, alles zu geben. Ich war schon immer bereit, Opfer für mein Land zu bringen", fährt der 24-jährige Verteidiger des FC Watford vor dem Playoff-Duell gegen Burkina Faso im Rahmen der Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ fort. Das Hinspiel findet am Samstag, 12. Oktober, in Ouagadougou statt, das Rückspiel am 19. November in Blida.

Belkalem stammt aus der Jugend von JS Kabylie. Sein Profidebüt gab er 2008 - und mit jedem Spiel, das er bestritt, festigte er seinen Ruf als große algerische Fussballhoffnung auf seiner Position. Gleich in seinem ersten Jahr als Profi wurde Belkalem Meister und 2011 folgte der Sieg im algerischen Pokalwettbewerb. Ende letzter Saison dann verließ er Algeriens Rekordmeister, um sich Udinese Calcio anzuschließen.

Belkalem hat seit 2007 sämtliche Nachwuchsmannschaften seines Heimatlandes durchlaufen. Udinese sollte seine erste Station in Europa werden. Dennoch zögerte er - ganz braver Soldat - nicht, sich mit seinem neuen Klub anzulegen, als es um die Teilnahme an Länderspielen ging: "Es war kompliziert bei Udinese. Dort war vorgesehen, dass ich am 1. Juli in die Saisonvorbereitung einsteige, aber ich hatte schon bei der Militär-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Aserbaidschan zugesagt. Deshalb kam ich dann 20 Tage zu spät. Alle anderen Spieler hatten die Vorbereitung mitgemacht, der Kader stand."

Belkalems Zukunft in Italien war also vorbei, noch ehe sie richtig begonnen hatte. Trotzdem blieb ihm Italien hold - in Person von Gianfranco Zola, der seit 2012 Trainer in Watford ist. Der italienische Teamchef hatte vom Londoner Vorort aus die Berichte über den algerischen Abwehrmann gelesen. "Er hatte sich schon im Vorjahr für mich interessiert und dann von meiner Situation erfahren", berichtet Belkalem. "Er hat mich angerufen und sich erkundigt, was ich vorhabe. Ich hatte nicht die Zeit, mir einen Verein zu suchen, und während der Vorbereitung auf die WM-Qualifikation mit Algerien kam es für mich überhaupt nicht in Frage, sechs Monate auf der Bank zu sitzen. Also habe ich beschlossen, auf Leihbasis nach England zu wechseln, um Spielpraxis zu bekommen."

Englands zweite Liga ist für einen Kämpfer wie Belkalem wie geschaffen, denn der Fussball dort ist "sehr engagiert, kompakt und körperbetont. Es geht immer voll zur Sache." Allerdings macht sich mittlerweile auch bemerkbar, dass Belkalem keine Sommerpause und eine Saisonvorbereitungen voller Unterbrechungen hatte. Zola ist sich dessen bewusst und hat seinen Schützling entsprechend überzeugt, ihn langsam an die Mannschaft heran zu führen. Belkalem bestreitet aktuell nur etwa jedes zweite Spiel. Die Hoffnung auf Einsätze in der Serie A gegen Englands Championship einzutauschen, ist nicht notwendigerweise ein Aufstieg, doch Belkalem darf dafür unter einem echten Siegertypen trainieren, der schönen Offensivfussball favorisiert, bei einem Klub, der um den Aufstieg in die Premier League mitspielt.

Zudem ist das Wichtigste gewährleistet: Nationaltrainer Vahid Halilhodžić kann für die Spiele gegen Burkina Faso mit seinem Turm in der Schlacht (1,92 m) rechnen. Algeriens kommender Gegner hat seit dem Erreichen des Endspiels um den Afrikanischen Nationen-Pokal 2013 einen echten Lauf. Belkalem richtet sich jedenfalls schon auf viel Arbeit ein, denn: "Meiner Meinung nach hat Burkina Faso seine Stärken in der Offensive. Sie haben gute Spieler, wendig und schnell, und ein sehr aktives Mittelfeld. Zudem verfügt die Mannschaft über eine Achse aus sehr erfahrenen Akteuren. Das ist eine gute Mannschaft, die uns ganz sicher einiges abverlangen wird. Ich hoffe, wir zeigen uns dem gewachsen. Wir sind ja schon mal auf Burkina Faso getroffen, daher haben wir eine ganz gute Vorstellung von Spielern und Spielweise."

Der Sieg der Algerier im Freundschaftsspiel am 2. Juni dürfte Algerien aber kaum dazu verleiten, die Mannschaft von Paul Put zu unterschätzen. "Wir müssen konzentriert bleiben und dürfen uns nicht nach dem Gegner richten", so Belkalem. "Wir sind uns alle bewusst, dass wir vor einem Wendepunkt in unserem Leben stehen könnten. Eine Weltmeisterschaft spielt man nicht alle Tage. Brasilien ist nicht weit weg. Bislang haben wir eine gute Qualifikation gespielt und ich finde, wir hätten eine Endrundenteilnahme wirklich verdient. Es wird schwierig, aber wir werden alles dafür geben."

Quelle: http://de.fifa.com/

Bavarois Offline




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17.11.2013 14:12
#3 Amine Aoudia kämpft mit Algerien um WM-Teilnahme – Angreifer reist zu Playoffs gegen Burkina Faso antworten

Dynamo-Stürmer Amine Aoudia wurde von Trainer Vahid Halilhodzic für die beiden wichtigen Relegationsspiele gegen Burkina Faso in den Kader der algerischen Nationalmannschaft berufen. Beide Nationalmannschaften qualifizierten sich in der 2. Vorrunde der WM-Qualifikation als Gruppenerste neben acht weiteren Gruppensiegern für die Playoffs. Die Gewinner der fünf Spiele nehmen für Afrika an der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien teil. Die Auslosung am 16. September in Kairo ergab folgende Begegnungen:

Burkina Faso – Algerien
Elfenbeinküste – Senegal
Äthiopien – Nigeria
Tunesien – Kamerun
Ghana – Ägypten

Am Samstag, 12.10.2013, gastiert die algerische Auswahl zunächst in Burkina Faso, ehe am 19.11.2013 das Rückspiel in Algerien stattfindet. Amine Aoudia bestritt bisher sieben Begegnungen für sein Heimatland. Zuletzt kam er am 26. Januar 2013 beim Afrika-Cup gegen Togo (0:2) zu einem Einsatz. Mit Algerien hat er nun die Möglichkeit, sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren und im Sommer kommenden Jahres vielleicht auch dabei zu sein. Vor sieben Jahren kam zuletzt ein Spieler der SG Dynamo Dresden bei einer WM zum Einsatz: In Deutschland bestritt Joshua Kennedy zwei Vorrundenspiele für Australien.

Amine Aoudia, der für Dynamo bisher in fünf Spielen zwei Treffer erzielen konnte, wird direkt nach dem Spiel gegen den VfR Aalen am Samstag zu seinen Nationalmannschaftskollegen nach Algerien reisen. Er kehrt am Montag, dem 14.10.2013, nach Dresden zurück und wird sich mit der Mannschaft auf die anstehenden Punktspiele vorbereiten.

Henry Buschmann

Quelle: http://www.die-fans.de

Bavarois Offline




Beiträge: 804

18.11.2013 12:48
#4 Algerien: Verletzte bei Kampf um Quali-Tickets antworten

Beim Kampf um die Eintrittskarten für das Play-off-Rückspiel zur WM 2014 am Dienstag zwischen Algerien und Burkina Faso ist es am Samstag im algerischen Blida zu Tumulten gekommen.

Beim Kampf um die Eintrittskarten für das Play-off-Rückspiel zur Fußball-WM 2014 am Dienstag zwischen Algerien und Burkina Faso ist es am Samstag im algerischen Blida zu teilweise blutigen Tumulten gekommen. Mehr als 50 Personen sollen verletzt worden sein, als sie sich Tickets für die Qualifikations-Partie zur Endrunde in Brasilien kaufen wollten. Dabei sollen nach lokalen Medienberichten Menschen mit Messern und Steinen verletzt worden sein. Das Hinspiel am 12. Oktober in Burkina Faso hatten das Team um den Düsseldorfer Zweitliga-Profi Aristide Bancé 3:2 gewonnen.

http://www.welt.de

Bavarois Offline




Beiträge: 804

18.11.2013 17:19
#5 Algerien vs. Burkina Faso, 19.11.2013 antworten

WM-Qualifikation (Playoffs) Vorschau – Die Luft ist dünn für Debütanten bei der WM 2014 in Brasilien. Bisher hat es nur die Mannschaft aus Bosnien-Herzegowina geschafft, sich erstmals für eine WM zu qualifizieren. Die Chancen für Jordanien im Playoff-Rückspiel in Uruguay sind praktisch nicht vorhanden. Äthiopien hat in den Playoffs gegen Nigeria den Kürzeren gezogen, bleiben noch Island und eben Burkina Faso, die sich zu den Bosniern gesellen könnten. Für die burkinischen Hengste wird es aber ein ganz schwerer Gang. 90 harte Minuten in Algerien stehen dem Team von Paul Put noch bevor. Nach dem 3:2-Sieg im Hinspiel in der burkinischen Hauptstadt Ouagadougou stehen die Chancen für Burkina Faso allerdings gar nicht schlecht. Ein Sieg und jedes Unentschieden würden den Schwarzafrikanern zum Ticket nach Brasilien verhelfen. Das wäre eine ganz neue Welt für Burkina Faso, denn die Nationalmannschaft hat erst sieben Spiele gegen Mannschaften außerhalb des afrikanischen Kontinents absolviert. Die Algerier haben da deutlich mehr Erfahrung und waren bei den Titelkämpfen 1982, 1986 und 2010 mit am Start. 1982 gab es dabei sogar einen legendären Sieg gegen Deutschland, der die Schande von Gijon zwischen Deutschland und Österreich erst ermöglichte. Die Algerier sind mit nahezu jedem Sieg bei der WM dabei, es sein denn die Gäste verlieren nur mit einem Treffer Differenz und schießen dabei mindestens zwei eigene Tore. Schon vor dem Anpfiff steht das Ticket nach Südamerika also auf des Messers Schneide. Alles scheint möglich und das macht die Begegnung sicherlich äußerst spannend. Der Anpfiff zum Rückspiel in den Playoffs zur WM zwischen Algerien und Burkina Faso im Stade Moustapha Tchaker von Blida erfolgt am 19.11.2013 um 19:15 Uhr.

Algerien – Statistik & aktuelle Form

Tunesien und Algerien sind die letzten Eisen im Feuer der Nordafrikaner, doch noch einen Abgesandten zur WM nach Brasilien zu schicken. Marokko, Ägypten und Libyen haben keine Chance mehr und sollten Tunesien und Algerien auch scheitern, dann wäre erstmals seit 40 Jahren keine nordafrikanische Mannschaft bei einer Weltmeisterschaft. Das ist schon ein Zeichen für eine Wachablösung im afrikanischen Fußball. Die Schwarzafrikaner haben dem Norden das Wasser abgegraben. Die Algerier haben es aber selbst in der Hand, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Allerdings wird es nicht leicht werden, denn nach zuvor sieben Spielen in Folge ohne Niederlage gab es im Oktober im Hinspiel in Burkina Faso eine 2:3-Niederlage. Kurz vor dem Wechsel hatten die Gastgeber die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch einen Strafstoß konnte Algeriens Keeper erfolgreich abwehren. Dennoch schafften die Burkiner in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 1:0. Nach dem Pausentee konnte Sofiane Feghouli vom FC Valencia aber zum 1:1 ausgleichen. Die erneute Führung von Burkina Faso glich Carl Medjani vom griechischen Meister Olympiakos Piräus erneut aus. Einen weiteren Elfmeter konnte Rais M’Bolhi aber nicht mehr parieren und so gelang den Gastgebern in der 86. Minute doch noch der 3:2-Siegtreffer, nach dem Algerien nichts mehr hinzuzusetzen hatte. Dennoch ist nach diesem Resultat im Rückspiel alles möglich. Die beiden Auswärtstreffer könnten für das Team von Vahid Halilhodzic noch Gold wert sein. Sein Team wird er im Rückspiel wohl kaum verändern, möglicherweise nur die Taktik offensiver ausrichten, um die zweite WM-Teilnahme in Serie und die vierte insgesamt zu schaffen.


Die letzten sieben Spiele

12.10.2013: Burkina Faso – Algerien 3:2 (WM-Qualifikation)
10.09.2013: Algerien – Mali 1:0 (WM-Qualifikation)
14.08.2013: Algerien – Guinea 2:2 (Freundschaftsspiel)
16.06.2013: Ruanda – Algerien 0:1 (WM-Qualifikation)
09.06.2013: Benin – Algerien 1:3 (WM-Qualifikation)
02.06.2013: Algerien – Burkina Faso 2:0 (Freundschaftsspiel)
26.03.2013: Algerien –Benin 3:1 (WM-Qualifikation)



So könnten sie spielen: Rais M’Bolhi – Djamel Mesbah, Madjid Bougherra, Essaid Belkalim, Mehdi Mostefa – Carl Medjani, Saphir Taider, Hassan Yebda – Sofiane Feghouli, El Arbi Hillel Soudani, Islam Slimani – Trainer: Vahid Halilhodzic

Burkina Faso – Statistik & aktuelle Form

Die Euphorie in Burkina Faso ist riesig. Beim Hinspiel war das Stadion in Ouagadougou bereits mehrere Stunden vor den Anpfiff komplett gefüllt. Das ganze Land fiebert der ersten WM-Teilnahme entgegen. Wenn das Team von Paul Put eine ähnliche offensive Durchschlagskraft an den Tag legt, wie im Hinspiel, dann könnte er sehr gut klappen. Dabei mussten die burkinischen Hengste zunächst einmal zwei Rückschläge hinnehmen. Bereits nach sechs Minuten musste Bakary Kone von Olympique Lyon verletzt ausgewechselt werden und hat seitdem kein einziges Spiel mehr bestritten. Zuletzt saß es bei seinem Klub aber wieder auf der Bank und dürfte in diesem wichtigen Spiel sicher in die Mannschaft zurückkehren. In der 45. Minute gab es einen Elfmeter für Burkina Faso. Aristide Bance scheiterte aber am algerischen Schlussmann. Dennoch gelang Jonathan Pitroipa noch vor der Pause der Führungstreffer der Burkiner. Nach dem Ausgleich war es dann Djakaridja Kone, der die 2:1-Führung der Gastgeber besorgte, die aber auch nur wenige Minuten Bestand haben sollte, ehe Algerien zum erneuten Ausgleich kam. In der 86. Minute folgte dann die Szene des Spiels. Erneut gab es einen Elfmeter für Burkina Faso und wieder trat Aristide Bance von Fortuna Düsseldorf an. Oliver Kahn hätte wohl einen deutlichen Hinweis auf zwei große vorhandene Hühnerprodukte gegeben. Wir nennen es, etwas seriöser, mutig. Und dieser Mut wurde belohnt, denn Bance traf zum 3:2-Siegtreffer, der ein ganzes Land weiterhin träumen lässt. Mit dieser Einstellung kann Burkina Faso sicher auch in Algerien bestehen, zumal Paul Put erneut in Bestbesetzung wird antreten lassen können.



Die letzten sieben Spiele

12.10.2013: Burkina Faso – Algerien 3:2 (WM-Qualifikation)
30.09.2013: Botswana – Burkina Faso 1:0 (Freundschaftsspiel)
10.09.2013: Nigeria – Burkina Faso 4:1 (Freundschaftsspiel)
07.09.2013: Burkina Faso – Gabun 1:0 (WM-Qualifikation)
17.08.2013: Südafrika – Burkina Faso 2:0 (Freundschaftsspiel)
14.08.2013: Marokko – Burkina Faso 1:2 (Freundschaftsspiel)
15.06.2013: Kongo – Burkina Faso 0:1 (WM-Qualifikation)



So könnten sie spielen: Daouda Diakite – Jean Nol Lingani, Paul Koulibaly, Bakary Kone, Mohamed Koffi – Djakaridja Kone, Charles Kabore, Jonathan Pitroipa, Jonathan Zongo – Aristide Bance, Prejuce Nakoulma – Trainer Paul Put

Direkter Vergleich Algerien vs. Burkina Faso

Die Nationalmannschaften aus Algerien und Burkina Faso haben sich inzwischen in zwölf Duellen auf dem Rasen gegenüber gestanden. Im direkten Vergleich haben die Algerien die Nase knapp mit 5:4-Siegen vorne. Drei Begegnungen endeten mit einem Remis. In diesem Jahr sind beide Teams bereits zweimal gegeneinander angetreten. Zuletzt gab es den 3:2-Sieg der Burkiner in der WM-Qualifikation. Im Juni trafen sich beide Teams bereits in einem Freundschaftsspiel in Algerien, das die Gastgeber mit 2:0 gewinnen konnten. Mit diesem Resultat könnte sich sicher ganz Algerien auch in dem kommenden Match anfreunden.


Algerien vs. Burkina Faso – Prognose & Wettbasis-Trend

Wir sind uns ziemlich sicher, dass es ein ganz enges Match werden wird. Der Kampf um das WM-Ticket wird womöglich bis in die letzten Spielminuten andauern. Für Burkina Faso wäre es wichtig, so lange wie möglich das 0:0 zu halten. Dann würde Algerien mehr Risiko gehen müssen, was die schnellen Angreifer Bance und Pitroipa womöglich nutzen könnten. Das wird zwar kein leichtes Unterfangen, doch wir denken, dass die Hengste dieser Aufgabe gewachsen sind und tippen auf ein Unentschieden, was Burkina Faso das WM-Ticket bescheren würde.

http://www.wettbasis.com

Bavarois Offline




Beiträge: 804

20.11.2013 12:29
#6 Ghana und Algerien fahren zur WM antworten

Ghana und Algerien lösen als letzte afrikanische Mannschaften ihr Ticket für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Beide Teams spielten 2010 auch schon beim Turnier in Südafrika mit.

Ghanas Fußball-Nationalmannschaft mit Torschütze Kevin-Prince Boateng und Algerien haben sich erneut für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert. Nach dem 6:1-Hinspielerfolg gegen Ägypten reichte Ghanas Black Stars in Kairo eine 1:2 (0:1)-Niederlage, um sich das Ticket für Brasilien 2014 zu sichern.

Algerien setzte sich in seinem Qualifikations-Rückspiel in Blida gegen Burkina Faso mit 1:0 (0:0) durch und beendete damit den Traum der Westafrikaner von ihrer WM-Premiere. Das Hinspiel hatten die Algerier in Burkina Faso noch mit 2:3 verloren, dürfen aber durch die auswärts mehr erzielten Tore zur WM fahren. Den entscheidenden Treffer erzielte Kapitän Madjid Bougherra in der 49. Minute. Die Einwechslung des Düsseldorfers Aristide Bance, der noch in der ersten Partie den Siegtreffer erzielte, brachte Burkina Faso nichts mehr. In der Schlussphase hatten die Gäste Pech, als sie den Pfosten trafen. Die Algerier nahmen bereits 1982, 1986 und 2010 an WM-Endrunden teil. Über die Vorrunde kamen sie bislang nicht hinaus.

http://www.dw.de

Bavarois Offline




Beiträge: 804

22.11.2013 13:25
#7 Die fünf Schlüssel zum Erfolg Algeriens antworten

Dank eines 1:0-Siegs im Rückspiel der Playoff-Runde gegen Burkina Faso am 19. November 2013 qualifizierte sich Algerien als letzter Vertreter Afrikas für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™. Es ist die vierte Endrundenteilnahme der Nordafrikaner nach 1982, 1986 und 2010. FIFA.com analysiert die fünf wichtigsten Faktoren des algerischen Erfolgs.

Uneinnehmbares Blida
Im Verlauf dieser Qualifikation zappelte im Mustapha Tchaker Stadium nur einmal das Netz im Rücken der Wüstenfüchse, und zwar in der Partie gegen Benin am dritten Spieltag in Gruppe H am 26. März 2013. Ansonsten erwies sich Blida als uneinnehmbare Festung für die Nationalmannschaft, die in 20 Spielen 17 Siege feierte, nur drei Unentschieden und keine einzige Niederlage hinnehmen musste. In diesem Hexenkessel erlebten die Männer von Vahid Halilhodžić auch die Freude, nach 90 Minuten hartem Kampf gegen den Finalisten der letzten Afrikameisterschaft, Burkina Faso, an diesem 19. November ihre erfolgreiche Qualifikation zu feiern. Die Lieblingsarena der Wüstenfüchse war trotz Regen und Kälte schon sechs Stunden vor dem Anpfiff des Rückspiels bis zum Bersten gefüllt. Ein Symbol für die Leidenschaft eines Landes, in dem alle Augen auf die Nationalmannschaft gerichtet waren, um sie mit dieser Unterstützung nach Brasilien zu tragen. Doch die großen Erwartungen hätten sich beinahe gegen die Gastgeber gerichtet. Die Algerier standen nach der 2:3-Niederlage im Hinspiel unter Druck und zeigten vor allem in der ersten Halbzeit Anzeichen von Nervosität. Technische Missgeschicke, misslungene Abschläge des Torhüters und eklatante Fehler zwangen die Verts nicht selten in den Rückwärtsgang, und mit zu vielen langen Pässen wurden gegen die hochgewachsenen Burkiner leichtfertig Bälle vergeben. Doch angetrieben von einer brodelnden Zuschauermenge gelang dem zukünftigen WM-Teilnehmer durch Routinier Madjid Bougherra nach einer konfusen Situation der erlösende Treffer. Im Gesamtverlauf der Partie war es den Algeriern aber trotz der eigenen Nervosität gelungen, die Hengste insgesamt in Schach zu halten. Vor allem Jonathan Pitroipa konnte im Angriff nicht wie gewohnt Akzente setzen.

Die Kunst des Reisens
Algerien war solide in der Heimat, zeigte sich aber gleichzeitig auch in der Fremde auf der Höhe. In den sechs Begegnungen der zweiten Runde gab das Team insgesamt nur drei Punkte ab. Lediglich beim ärgsten Verfolger in Gruppe H, Mali, kassierten die Algerier am 12. Juni 2012 eine 1:2-Niederlage. Im Hinspiel der Playoff-Runde am 12. Oktober 2013 in Burkina Faso hielten die Nordafrikaner das 2:2-Unentschieden, bis wenige Minuten vor dem Ende ein Strafstoß gegen sie gegeben wurde. Unter dem Strich stand zwar eine Niederlage, doch die zwei Auswärtstore waren ein großer Vorteil bei der taktischen Herangehensweise an das Rückspiel. "Meine Spieler müssen sich vor allem der Defensive widmen, bevor sie an das Toreschießen denken", hatte Halilhodžić im Vorfeld der letzten Partie dieser triumphalen Qualifikation angekündigt.

Die Revanche für Halilhodžić
Sollte es nicht erneut eine böse Überraschung geben, dürfte der Trainer Algeriens im kommenden Sommer zum ersten Mal bei einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ dabei sein. Eine schöne Revanche für Halilhodžić, der nach zwei Jahren guter und loyaler Dienste kurz vor Südafrika 2010 vom ivorischen Verband entlassen wurde. "Das hat mir wehgetan", räumte der bosnische Trainer bezüglich des brutalen Endes seiner ersten Erfahrung als Nationaltrainer ein. Nach einer Serie von 24 ungeschlagenen Spielen wurde er nach dem Ausscheiden im Viertelfinale der Afrikameisterschaft 2010, das die Elefanten ausgerechnet gegen Algerien verloren, entlassen. Dementsprechend genießt der Trainer, der nunmehr seit 2011 die Wüstenfüchse betreut, den Augenblick umso mehr. "Es ist der schönste Moment meines Lebens", sagte Halilhodžić nach der erfolgreichen Qualifikation für Brasilien. Der als streng geltende Trainer wurde von seinen Spielern gefeiert und konnte seine Emotionen nicht verbergen. Er stimmte sogar in den Slogan ein, der nach jedem Sieg der Nationalmannschaft erklingt: "One, two, three, viva Algérie!"

Erneuerung
Dieser Erfolg verdankte sich nicht zuletzt der Tatsache, dass Coach Vahid einige strenge Entscheidungen traf. Was die Disziplin und das Verhalten seiner Spieler betraf, zeigte sich der Trainer kompromisslos und zögerte nicht, einige traditionelle Stammspieler der Nationalelf wie Ryad Boudebouz, Karim Ziani, Anthar Yahia oder Nadir Belhadj auszusortieren, um Platz für die neue Generation um Sofiane Feghouli, Ishak Belfodil oder Saphir Taïder zu machen. Heute verfügt Algerien über eine kompakte und solidarische Mannschaft, die wenig Gegentore zulässt, aber dennoch auf Talente bauen kann, die in der Offensive für Gefahr sorgen können. Vor allem die Stürmer El Arbi Hillel Soudani und Islam Slimani zeigten besonders gute Leistungen, seit sie von Halilhodžić ins Rennen geschickt wurden.

Ein neues Kapitel in der Geschichte
Diese Qualifikation für Brasilien 2014 dürfte der algerischen Nationalmannschaft nach den jüngsten Enttäuschungen auf der internationalen Bühne neuen Schwung geben. Nachdem sie schon 2012 die Afrikameisterschaft verpasste, landete sie in der Auflage 2013 auf dem letzten Platz der Gruppe. Aber auch wenn die WM-Teilnahme nun ein schöner Erfolg ist, wird sich die Nation, die bereits zum vierten Mal bei einer Endrunde vertreten ist, sicher nicht damit begnügen, nur dabei gewesen zu sein. Bis heute sind die Heldentaten von Rabah Madjer, Lakhdar Belloumi oder Salah Assad bei der WM 1982 der Maßstab für die Algerier. In Spanien gelang dieser goldenen Generation mit einem 2:1-Erfolg gegen die Bundesrepublik Deutschland der zweite Sieg einer afrikanischen Mannschaft in der Geschichte des Wettbewerbs. Gleichwohl überstand diese Elf nicht die Gruppenphase, ebenso wenig wie die Auswahlen von 1986 und 2010. Um in die Geschichte ihres Landes einzugehen und ihre glorreichen Vorgänger zu übertreffen, wissen diese neuen Wüstenfüchse nun, was sie in Brasilien zu tun haben.

http://de.fifa.com

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